Wir wollen Politik #selbermachen. Wir arbeiten zu allen Themen, die wir wichtig finden. Besonders liegen uns Klimaschutz, Queerfeminismus und Kapitalismuskritik am Herzen. Hier findest du einen Einblick in unsere Positionen:

Rettungsring für den Roland? Klimaschutz jetzt!

Nicht nur Bremen droht dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer zu fallen–mit dem Klimawandel drohen schon sehr bald globale Konflikte, Hunger und Flucht in ungekanntem Ausmaß. Doch die Klimakrise lösen wir nicht an der Supermarktkasse, sondern durch strukturelle Veränderungen in Politik und Wirtschaft, wie Kohleausstieg, Tierhaltung und die überfällige Beschneidung des Kapitalismus. Zugeparkte Straßen, fehlendes veganes Mensaessen oder überall Werbung, die nach mehr Konsum schreit, verhindern klimafreundliches Leben in Bremen. Wir wollen sofortigen, radikalen Klimaschutz!

Deshalb fordern wir:

✓Kohleausstieg für Strom und Stahl

✓Zu Fuß, mit Rad und ÖPNV mobil in einer autofreien Stadt!

✓Klimafreundlichen Konsum ermöglichen!

Wir sind hier, wir sind laut!

Ob Kohleproteste im Hambacher Wald oder antifaschistischer Widerstand –deutschlandweit wird friedlicher Protest kriminalisiert. Polizeigesetze, die unsere Grundrechte einschränken, werden bundesweit diskutiert. Gleichzeitig wird rechte Hetze auch durch Rechtsradikale in den demokratischen Parlamenten wieder salonfähig. Weiterhin sind viele Menschen jeden Tag rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Doch Rassismus betrifft nicht nur die Betroffenen, sondern uns alle. Darum wollen wir Teil einer starken Zivilgesellschaft, eines solidarischen Zusammenlebens und einer starken Bewegung für demokratische, freiheitliche Ziele sein.

Deshalb fordern wir:

✓zivilen Ungehorsam entkriminalisieren

✓Grundrechte schützen statt Polizeigesetz verschärfen

✓Racial Profiling bekämpfe

Röcke sind für alle da!

Zwischen Puppen für Mädchen und Autos für Jungen hat unsere Gesellschaft ein großes Problem: Starre Geschlechterrollen sagen uns, welcher Körper vermeintlich perfekt und welches Verhalten angemessen ist. Rückwärtsgewandte Vorstellungen sorgen dafür, dass Menschen, die nicht heterosexuell sind, weiterhin diskriminiert werden. Lasst uns selbst entscheiden, wie wir uns anziehen, wen wir lieben und mit wem wir schlafen. Wir wollen frei entscheiden, wer wir sind –ohne Rollen und Vorschriften. Lasst uns Menschen nicht mehr nach ihrem vermeintlichen Geschlecht beurteilen.

Deshalb fordern wir:

✓Kindergärten ohne Geschlechterrollen

✓Geschlechtersensibler Sexualkundeunterricht

✓Sexistische Außenwerbung abschaffen

Die Stadt denen, die drin leben!

Ewige WG-Suche, hohe Mieten und kein Platz für Skateanlagen, Urban Gardening oder Freiluftpartys: Dabei ist genug Platz für alle da, zum Wohnen und zum Leben! Statt weiter Grünflächen zu bebauen, muss Wohnraum gerechter verteilt werden. Dafür wollen wir flexible, neue Wohnformen und günstige WGs statt 100-m²-Singlewohnungen.Wir wollen Stadtteile attraktiver machen, damit nicht alle ins Viertel und die Neustadt wollen. Wir wollen den öffentlichen Raum neu verteilen und konsumfreie Räume, Kreativität und Subkultur ermöglichen. Statt Bremen den Autos zu überlassen, holen wir uns die Stadt zurück: Schmeißen wir die Autos raus!

Deshalb fordern wir:

✓Gemeinschaftliche und günstige Wohnangebote

✓Parkverbote durchsetzen, Parken teuer machen

✓Freiräume ohne Konsumzwang in der Stadt